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Archive und Quellen zur Geschichte im Paderborner und Corveyer Land

Auf dieser Seite stellen wir einige Informationen (Quellen, Archive, verlorene Literatur etc.) für die Erkundung und Erforschung der Geschichte und Archäologie des Hochstifts Paderborn und der Fürstabtei Corvey in möglichst strukturierter Form zusammen. Dies ist zumindest unser Ziel und soll allen die Arbeit erleichtern.

Für eine einzelne Person ist es schwierig und zeitaufwendig, sich einen Überblick zu verschaffen, zumal es kaum einführende Vorträge und einschlägige Literatur gibt. Deshalb plädieren wir für eine kooperative Zusammenarbeit, die den Aufbau einer Art informativer Infrastruktur (Vademecum, d.h. nützlicher Begleiter, Leitfaden, Ratgeber) für die historische Arbeit ermöglicht. Wichtig ist zunächst die Dokumentation s.a. die Mitmachprojekte unten, und danach die Auswertung der Informationen/Daten. Inzwischen sind einige Urkunden und Bücher (urheberrechtsfreie Regional- und Ortsgeschichtsbücher, Regionalgeographie, regionale Naturkunde, Kirchenbücher usw.) digitalisiert und online einsehbar. Mitarbeit am Aufbau der Infrastruktur und entsprechende Hinweise sind erwünscht. Bitte beachten Sie, dass wir ehrenamtlich und unentgeltlich arbeiten.

 

Beispiel für die Ansicht einer digitalisierten Akte im DFGViewerBeispiel für die Ansicht einer digitalisierten Akte im DFGViewer

Archive:

Landesarchiv NRW

 

Findbücher und Verzeichniseinheiten:

Akten und Urkunden des ehemaligen Fürstbistums Paderborn

Akten und Urkunden der ehemaligen Fürstabtei Corvey

Akten und Urkunden der ehemaligen Herrschaft Büren

Die  Urkunden des Fürstbistums Paderborn und Fürstabtei Corvey sowie der Herrschaft Büren sind digitalisiert. Teilweise auch bereits die Aktenbestände. Bei jeder Verzeichnungseinheit im Findbuch läßt sich das zugehörige Digitalisat per Klick auf das linke Bild-Symbol öffnen („Digitalisat öffnen“).

In der linken Seitenspalte kann man sich durch das Verzeichnis bzw. Findbuch navigieren.

 

Archivwegweiser für die Kreise Höxter und Paderborn: PDF [2,69 MB]

 

Census (Volkszählung) im Corveyer Land 1700

Eine interessante Quelle zur Bevölkerung im Corveyer Land um 1700:

C 001 / Fürstabtei Corvey / Akten, Nr. 869 (Volkszählung)

Inhalt darin: Albaxen, Bosseborn, Bruchhausen, Fürstenau (samt Bödexen), Jakobsberg, Godelheim und Maygadessen, Höxter, Ksp. St. Peter, Ksp. St. Kiliani, Ksp. St. Nicolai (Katholiken), Lüchtringen, Ottbergen, Ovenhausen, Stahle

Archivverzeichnis: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_5e5ee492-48ed-4e09-b7b1-a5bcd5c9397e

Digitalisat: https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Westfalen%2FC001%2F%7E008%2F00869%2Fmets.xml 

 

Kirchenbücher

Katholische Kirchenbücher im Erzbistum Paderborn, nach Gemeinden und Orten, diese Bücher enthalten teilweise auch weltliche Informationen (in Notizen und auch in den jeweiligen Büchern)

https://data.matricula-online.eu/de/deutschland/paderborn/

 

Evangelische Kirchenbücher

https://www.archion.de/de/

 

 

Digitalisate


Universitäts- und Landesbibliothek Münster:     https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/


Universitätsbibliothek Paderborn:                          https://digital.ub.uni-paderborn.de/


KVK (Karlsruher Virtueller Katalog):                      https://kvk.bibliothek.kit.edu/

Inzwischen besitzen fast alle Universitäts- und Staatsbibliotheken, auch weltweit, eine Sammlung von Digitalisaten. So findet sich regionale Literatur auch außerhalb Westfalens, denn wenn ein Buch einmal digitalisiert wurde, wird es von den Landes- und Universitätsbibliotheken nicht noch einmal digitalisiert. Digitalisate, aber auch Bibliographische Referenzen sowie Nachweise regionaler Literatur können im KVK-Katalog Karlsruhe gefunden werden. Dort werden die Digitalisate teilweise schon digitalisiert.

Darüber hinaus empfehlen wir die NRW-Bibliographie, hier insbesondere für Aufsätze aus kleineren Zeitschriften (Periodika).

NRW-Bibliographie:                                                       https://nwbib.de/

 

 

Handschriften

Neben gedruckten Werken, die in der Regel eine Auflage haben und leichter lesbar sind, gibt es auch Handschriften. In den meisten Universitätsbibliotheken gibt es dafür eine Handschriftensammlung. Heute werden diese Manuskripte digitalisiert, um sie zu schonen, was die Analyse des Papiermaterials und die Echtheitsprüfung unmöglich macht. Dies ist nun nur noch Experten vorbehalten, doch erleichtert die Digitalisierung die Arbeit ungemein, da lange Wege entfallen und man direkt vom Computer aus auf die digitalisierten Manuskripte zugreifen kann. Für Laien ist das Entziffern von Handschriften meist eine Herausforderung, wenn sie über keine entsprechende Ausbildung verfügen (Die Diplomatik ist eine Disziplin innerhalb der Geschichtswissenschaften, die das Lesen/Transkribieren von Handschriften lehrt). Die meisten Benutzer versuchen, die Handschriften selbst (autodidaktisch) oder mit Hilfe von erfahreneren Personen zu entziffern. Mittlerweile gibt es auch Software, z.B. transkribus (https://www.transkribus.org/de), die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz beim Entziffern von Handschriften hilft. Das heißt, die Software muss die Handschrift erst lernen und das geschieht, indem man selbst 30-50 Seiten transkribiert, mit denen die Software dann weitere Texte transkribieren kann.

Je mehr Personen Handschriften durchsuchen, desto größer ist die Chance, bisher unbekannte Informationen oder Fehler der Transkriptionen zu finden. Die Experten besitzen meist keine regionalen Kenntnisse und da schleichen sich schon mal Fehler ein. Kleinere Sammlungen sind in der Regel gut erschlossen. Die Handschriftensammlung des Vatikans aber noch nicht. Die Menge ist auch immens.

Handschriftensammlung ULB Münster               

https://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/handschriften/index.html

 

Bei der Suche nach historischer Literatur und/oder Handschriften gibt es jedoch eine Besonderheit, die von Suchmaschinen nicht immer berücksichtigt wird. Dies ist die Veränderung von Eigennamen, z.B. Siedlungsnamen, Familiennamen, Berge, Flüsse etc. Da die Suche manuell geschieht -- die Eingabe erlaubt immer nur die Suche nach einem Wort -- wäre die halbautomatische Abfrage mit einem Computerprogramm und einer Liste sinnvoll. Dies würde die regelmäßige Abfrage von einer Gruppe von Eigennamen erleichtern. Denn nach einiger Zeit sollte man immer wieder schauen, ob neue Publikationen hinzugekommen sind.

Für die beiden Kreise Höxter und Paderborn wurden Ortsnamenbücher erstellt, in denen historischen Siedlungsnamen (Flurnamen) gefunden werden können. Es sollten aber auch Varianten oder auch Spitznamen, die es für Ortsnamen gegeben hat, gesucht und dokumentiert werden.

Ortsnamenbuch Kreis Höxter:                               https://doi.org/10.26015/adwdocs-1756

Ortsnamenbuch Kreis Paderborn:                        https://doi.org/10.26015/adwdocs-1758

 

 

Mitmach-Projekte

Erstellung Digitales Gesamtverzeichnis der Zeitschrift Heimatborn

 

Die Monatsschrift: „Heimatborn (Paderborn)“ ist für die historische Arbeit über das Hochstift Paderborn von Interesse:

Heimatborn : Monatsschrift für Heimatkunde des ehem. Hochstifts Paderborn und der angrenzenden Gebiete / in Verb. mit dem Westfälischen Heimatbund, Abteilung Paderborn, hrsg. Paderborn (Beilage zum Westfälischen Volksblatt): 1.1920/21 - 1970[?].

Die Monatsschrift ist in folgenden Bibliotheken vorhanden
https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=011250666&view=brief&direct=true

 

Verzeichnis der erschienenen Ausgaben (Erstellt von Hans-Dieter Hibbeln)

Leider gibt es noch kein Gesamtverzeichnis. Wir würden dieses gerne zusammen mit freiwilligen Helfern elektronisch aufbereiten und online stellen. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, möge sich bitte melden:

E-Mail: quellen@kulturlandschaftsforschung.org

Einige Artikel unterliegen noch dem Urheberrecht, daher ist nicht absehbar, wann die digitalisierten Artikel online veröffentlicht werden können.

 

Weitere Mitmach-Projekte:

Daneben haben wir weitere Mitmach-Projekte, die zum Teil auf Archiv- und Quellenarbeit basieren. Wenn Sie während Ihrer Recherchen auf entsprechende Hinweise stoßen oder Interesse an einer Mitarbeit haben, senden Sie uns einfach eine E-Mail an die im jeweiligen Projekt angegebenen Adresse oder an die  allgemeine E-Mail Adresse: kontakt@kulturlandschaftsforschung,org

 

Orts-Münzfund-Datenbank

Datenbank Historische Metallkunsthandwerker

Unerschlossene Schriftquellen (in Planung)

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